Mittwoch, 21. Januar 2015

Rezension: Teresa Tote - Der ungewohnliche Held aus Zimmer 13b

Random House
"Für die Liebe wird Adam zum Helden

Als Adam das Mädchen Robyn trifft, weiß er nach einem Atemzug, dass sie die Liebe seines Lebens ist. Ihre pechschwarzen Wimpern und himmelblauen Augen hauen ihn aus seinem farbabgestimmten Socken. Doch wie soll er bei seinem Leben je eine "normale" Beziehung mit Robyn haben? Da sind zum einen die getrennt lebenden Eltern und der kleine Halbbruder "Sweetie", der wie eine Klette an Adam klebt. Zum anderen kämpft Adam mit einem Ungeheuer namens Zwangsneurose. Doch Adam will Robyns Batman sein - und gemeinsam können sie vielleicht das alles Böse der Welt besiegen..." (Rückentext)





Inhalt:
So ungewöhnlich der Titel dieses Buches ist, so ungewöhnlich ist dieser Held der Geschichte. Adam hat Zwangsneurosen, wie zum Beispiel das Zählen ungerader Zahlen, Trommeln mit den Fingern und Türschwellen-Probleme. Er ist nicht der einzige mit solchen Problemen, denn in seiner Selbsthilfegruppe, die übrigens alle die Namen von Superhelden haben, gibt es noch mehr Jugendliche, die aus demselben Grund da sind. Auf diese Zwangshandlungen bzw. -neurosen wird aber nicht weiter drauf eingegangen sondern nur kurz bei den Sitzungen erwähnt. Adam hat es im Leben nicht leicht. Zum einen sind da seine Zwangsneurosen, die getrennt lebenden Eltern und dann auch noch der Sammeltick seiner Mutter sowie merkwürdige Briefe, die seine Mutter bekommt. Doch dann ist Robyn plötzlich in der Selbsthilfegruppe und er verliebt sich in sie - für sie will er gesund und mit ihr glücklich werden. Allerdings häufen sich die schrecklichen Briefe, die seine Mutter bekommt und auch Adams Zwangsneurosen werden immer schlimmer.