Dienstag, 24. März 2015

Cornelia Funke plaudert aus dem Nähkästchen

Wie ich vor zwei Wochen von der Lesung mit Cornelia Funke und Rainer Strecker berichtet habe *klick*, hat Cornelia Funke ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert und einige interessante als auch witze Details erzählt.

Fangen wir doch bei "Drachenreiter" an.
Es soll einen zweiten Teil von "Drachenreiter" geben - fertig hat sie es mit Glück schon Ende 2015 (am schreiben ist sie gerade), so dass es Anfang 2016 gedruckt werden kann.
Und das ist noch nicht alles! Die Rechte für den ersten Teil "Drachenreiter" wurden vergeben und das Buch soll verfilmt werden! Das Ganze soll animiert werden und ist bis jetzt noch in der Ideenphase.

Die Tintenwelt selbst war auch an diesem Abend ein Gesprächsthema und es kamen mehrere Details an Licht:
  • Es soll eine Geschichte über Staubfinger & Farid geben, die 5 Jahre nach Tintentod spielt -> genaueres hat sie aber nicht erzählt.
  • Die Spiegelwelt der "Reckless"-Reihe ist die Tintenwelt 600 Jahre später - das wusste ich zum Beispiel noch nicht
  • Von der Verfilmung "Tintenherz" ist sie auch nicht gerade begeistert. Sie sagte, da wird so viel rausgelassen, weggeschnitten und umgeändert, dass sie ihr Buch kaum wiedererkennt

Zur "Reckless"-Reihe!
Da befindet Cornelia sich gerade beim 4. Band, der in Asien spielt. Dafür muss sie viel über asiatische Märchen recherchieren und natürlich auch lesen. Insgesamt soll es sechs Bände geben, was mich natürlich freut, da die Bücher einfach nur großartig sind!


Es wurden einige allgemeine Fragen gestellt, die ich hier gerne wiedergebe (soweit es Notizen und Gedächtnis zulassen):

Welche ihrer Geschichte findest du denn am spannendsten?
"Igraine Ohnefurcht" oder "Als der Weihnachtsmann von Himmel fiel" findet sie sehr gut. Gleichzeitig betonte sie aber auch, dass sie gar kein richtiges Lieblingsbuch hat, da sie sie ja alle selber geschieben hat. Aber, an sich immer das, an dem sie gerade schreibt.

Bereut sie etwas, was sie geschrieben hat?
Die zweiten Geschichte von Käpten Knitterbart findet sie ganz okay, nicht berauschend, aber ganz okay. Dafür findet sie aber die Illustrationen zu dem Band sehr schön!

Wie kam sie zum schreiben?
Die Antwort war ziemlich einfach von Cornelia: Ich habe mich eines abends hingesetzt, weil ihr langweilig war. Sie wollte das Schreiben, was sie auch illustrieren wollte.

Nimmt sie richtige Menschen als Vorbild für ihre Figuren? Zum Beispiel von ihrer Familie?
Ihr Sohn kommt sehr gerne in Geschichten vor, während ihre Tochter lieber eine Widmung hat. Aber sie versucht, nicht allzu offensichtlich Menschen in ihre Geschichten zu "Kopieren".

Wird es einen 5. Teil von Gespensterjäger geben?
Eventuell wird es eine Kurzgeschichte geben, die im Internet zu lesen sein wird.

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