Dienstag, 24. November 2015

Rezension: Eliot Schrefer - Dunkelrote Erde

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"Wie immer verbringt Sophie die Ferien bei ihrer Mutter im Kongo. Kaum ist die 14-Jährige in Kinshasa angekommen, kauft sie ein krankes Bonobo-Baby, das unbedingt ihre Fürsorge braucht - Otto! Dass ihre Mutter ihr deswegen Vorwürfe macht, ist schnell schon nicht mehr Sophies einziges Problem. Rebellen haben die Regierung gestürzt, das Land befindet sich im Krieg und die UN will alle Ausländer ausfliegen. Doch Tiere dürfen nicht mit. Weil ihre Mutter unterwegs ist, trifft Sophie eine folgenschwere Entscheidung: Sie bleibt. Denn sie kann Otto nicht verlassen. Eine gefahrvolle Odyssee beginnt.







Inhalt:
Sophie besucht ihre Mutter während der Sommerferien im Kongo, die dort ein Reservat für Bonobos führt. Auf dem Weg zum Reservat kauft sie einem Straßenhändler ein Bonobo-Baby ab, das ganz kränklich und verängstigt ist. Natürlich weiß Sophie, dass sie es nicht kaufen sollte, aber das arme Tier kann sie nicht weiter beim Händler lassen und so kümmert sie sich aufopferungs- und liebevoll um den kleinen Otto, wie sie ihn genannt hat.
Plötzlich wird jedoch die Regierung gestürzt und Sophie befindet sich mit Otto auf einer wilden und gefährlichen Flucht vor den Rebellen. Ihre Mutter ist kurz vorher zu einem Auswilderungsreservat mit einigen Bonobos gefahren und kann ihr weder helfen noch Kontakt mit Sophie aufnehmen. Obwohl Sophie durch die UN hätte ausfliegen können, will sie den kleinen Otto nicht alleine lassen, da eine Ausfuhr der Bonobos außer Landes illegal ist. Ihre einzige Überlebenschance ist die Flucht durch den Dschungel mit Otto vor den Rebellen und die sind in Kongo nicht die einzige Gefahr.

Meine Meinung:
"Dunkelrote Erde" hat mich schon innerhalb der ersten zwanzig Seiten gepackt und auch so schnell nicht wieder losgelassen. Eliot Schrefer versteht es, Informationen zum Kongo und zu den Bonobos spannend zu einer Geschichte zu schreiben, wobei er auch die Brutalität und Grausamkeit, die sowohl im Dschungel herrscht als auch von den Rebellen ausgeht, nicht verschönert. Die 14-Jährige Sophie wird auf der Flucht schnell erwachsen und muss, um ihr und Ottos (Über)Leben kämpfen.
Dass das ganze durchaus so stattfinden kann, finde ich persönlich erschreckend, denn viele Mensche leben genau dieses Leben im Kongo, mit der Angst vor Rebellen um das eigene Leben.

 5/5 Sterne

Infos zum Buch
ab 14 Jahren
2014 erschienen
383 Seiten
ISBN 978-3-551-52055-5
Gebunden
16,99 € (D)

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