Dienstag, 2. Februar 2016

Lesestatistik Januar 2016

Der erste Monat im neuen Jahr ist mittlerweile auch schon rum und so wird es Zeit für die Lesestatistik.
Wie viele andere Buchblogger habe ich mir natürlich auch vorgenommen mehr zu lesen, nun wollen wir mal schauen, ob ich das geschafft habe.

Insgesamt sind es sieben Bücher mit zusammen 2.326 Seiten - zugegeben, nicht wirklich viel. Auf die Tage im Monat verteilt macht das gerade mal 75 Seiten pro Tag, da geht eindeutig mehr!
Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich mich durch zwei Bücher regelrecht kämpfen musste: "Wer die Lilie träumt" und "Das nachtblaue Kleid".
Bei "Wer die Lilie träumt" handelt es sich ja um den zweiten Band um die Raven Boys von Maggie Stiefvater und habe ich ihre Mercy Falls-Reihe geliebt, tue ich mich mit dieser Trilogie echt schwer. Sie schreibt sehr schön, fast schon poetisch, wie ich manchmal finde, aber sie macht es mir mit dem Lesen nicht leicht. Gefühlt ellenlange Sätze, Beschreibungen bis ins kleinste Detail und der manchmal leicht schwulstige Schreibstil verhinderten meinen Lesefluß. Oft genug habe ich mich dabei ertappt, dass ich einen Absatz erneut lesen musste, da ich beim durchlesen ebendiesen, nicht mehr wusste, was am Anfang war. Oder, wer genau gemeint war bzw. auf wen sich eine Aussage/Satz bezog.
Trotzdem bin ich froh, dass ich das Buch zu Ende gelesen habe und freue mich durchaus auf den letzten Band, der auch schon bei mir zu Hause darauf wartet gelesen zu werden.


"Das nachtblaue Kleid" war ein schönes Buch, aber während des Lesens habe ich mich immer gefragt, in welcher Zeit die Geschichte eigentlich spielt. Nicht, dass das sonderlich wichtig gewesen wäre, wobei ich mich schon wunderte, warum niemand ein Handy hatte, um eben anzurufen, dass die Protagonistin später kam. Es zog sich auch in die Länge, denn letzten Endes ging es um die Herstellung des Kleides und das, was danach geschah, was im letzten Viertel beschrieben wurde. Leider hatte mich das Buch nicht wirklich gepackt und so klappte es mit dem zügigen Lesen ebenso nicht. Das Verhalten der Personen war mir nicht ganz klar und auch die Vorgeschichte der Hauptfigur nicht. Gut fand ich allerdings die Vorausblenden am Anfang der Kapitel. Zwar wusste ich nicht, was genau passiert ist, aber es erhöhte die Spannung, wie ich fand.

Highlight war für mich "Zwei wie Zucker und Zimt". Charlotte, genannt Charles, reist ausversehen in die Zeit zurück und landet in den 80er Jahren, in der ihre Mutter ein Teenager ist. Natürlich klärt sie ihre Mutter darüber auf und versucht möglichst wenig von der Zukunft zu verraten, aber trotzdem genug, um diese zusammen mit ihrer Mutter zu verändern. Etwas seltsam fand ich, wie Charles und Marion auf die Idee kommen, wie Charles zurück in die Zukunft kommt, denn da hätte man durchaus noch ein paar andere Möglichkeiten und/oder Fehlschläge gehabt.
Aber so empfand ich das Buch als lustigen und unterhaltsamen Jugendroman mit einer kleinen Prise Zeitreise in die 80er.

Wer die Lilie träumt                Das nachtblaue Kleid

Zwei wie Zucker und Zimt         So wie Kupfer und Gold

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